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Audit über das diagnostische Verfahren und Behandlungsstrategie bei Zervikalgien in einer Schweizer Gemeinschaftspraxis für Osteopathie
(Audit on the diagnostic procedure and treatment strategy for cervicalgia in a Swiss group practice for osteopathy)

Journal: Unpublished MSc thesis Haute Ecole de Santé de Fribourg, Date: 2019/03, Pages: 52, type of study: retrospective study

Free full text   (https://folia.unifr.ch/global/documents/327548)

Keywords:

cervicalgia [10]
diagnosis [389]
guidelines [48]
high velocity low amplitude [56]
HVLA [50]
retrospective study [312]
Switzerland [37]

Abstract:

No English abstract available.

Abstract original language:
Hintergrund: Etwa 25 % der Patienten konsultieren ihren Osteopathen wegen Zervikalgien. Zervikalgien können mit verschiedenen osteopathischen Techniken behandelt werden. Da eine osteopathische Behandlung der Zervikalregion potenzielle Nebenwirkungen aufweisen kann, wird vor einer Behandlung die Zervikalregion klinisch untersucht. Dafür gibt es internationale Guidelines, um das Potential einer Nebenwirkung zu minimieren. In der Schweiz gibt es zurzeit keine offiziellen Guidelines zur Evaluierung der Zervikalregion vor einer osteopathischen Behandlung. Solche Kriterien werden bei einer osteopathischen Konsultation in der Patientendokumentation festgehalten. Ziel dieses Audits ist es herauszufinden, welche Kriterien der „International Federation of Orthopaedic Manipulative Physical Therapist“ (IFOMPT) Guideline von schweizer Osteopathen bei der Evaluation der Zervikalregion dokumentiert werden. Methode: Als Referenz für das Audit wurde die Guideline für Manualtherapie der Halswirbelsäule der IFOMPT genommen. Zielgruppe sind Patienten, welche ihren Osteopathen wegen Zervikalgien konsultieren. Das Audit fand in einer Gemeinschaftspraxis für Osteopathie statt. Patientendokumentationen wurden selektioniert und Daten zu den Guidelinekriterien der Outcomes “Kontraindikationen“, “Vorsichtsgebote“, “Risikofaktoren“, “Physische Untersuchung“, “Delegation“ und “Behandlung“ retrospektiv erhoben. Da die Daten der Patientendokumentation entnommen wurden, wurde indirekt auch die Qualität der PD evaluiert um dies in der Diskussion zu verwenden. Die Daten wurden quantitativ festgehalten und deskriptiv analysiert. Resultate: 70 Patientendokumentationen wurden auf 49 Guidelinekriterien geprüft. Insgesamt wurden 44 der 49 Guidelinekriterien mindestens einmal dokumentiert. Die Anzahl der dokumentierten Guidelinekriterien variiert zwischen Null und 26 pro Patientendokumentation. Im Mittel wurden fünf Guidelinekriterien pro Patientendokumentation dokumentiert. Am häufigsten wurde das Guidelinekriterium „Ausstrahlungsschmerzen“ in 37/70 Patientendokumentationen dokumentiert. Folgende fünf Guidelinekriterien wurden nie dokumentiert: „Patient jünger als 20 oder älter als 50 bei erster Episode“, „Hypermobilitätssyndrom“, „ob der Patient geraucht hat“, „Blutdruck Messung“ und „Test der kraniovertebralen Ligamente“. Fazit: Fast alle Guidelinekriterien wurden einmal dokumentiert, jedoch besteht eine große Range. Um das Vorgehen bei der Evaluierung der Zervikalregion einheitlich zu dokumentierten, sollte eine offizielle Guideline veröffentlicht werden, welche das Vorgehen zur Evaluierung der Zervikalregion für schweizer Osteopathen vorgibt. Des weiteren sollte eine Checkliste/Guideline zur Führung der PD verfasst werden, um die Qualität der PD zu verbessern.


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