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Deutschschweizer Osteopath*innen und das Verschreiben von Übungen und Ratschlägen zu physischer Aktivität
(Swiss-German osteopaths and the prescription of exercises and advice on physical activity)

Journal: Unpublished MSc thesis Haute école de santé de Fribourg, Date: 2020/04, Pages: 79, type of study: cross sectional study

Free full text   (https://folia.unifr.ch/global/documents/324431)

Keywords:

attitude [167]
cross sectional study [873]
exercise [119]
osteopaths [258]
physical activity [7]
prescription [20]
Switzerland [38]

Abstract:

No English abstract available.

Abstract original language:
Kenntnisstand: Physische Aktivität (PA) und Übungen wirken sich positiv auf den Verlauf nichtübertragbarer Krankheiten aus. Entsprechend können die Vermittlung von Ratschlägen zu PA und von spezifischen Übungen für Osteopath*innen eine zusätzliche Möglichkeit sein, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und die Genesung zu unterstützen. Eine Übersichtsarbeit von Vaucher et al. (1) gibt einen ersten Eindruck über die Häufigkeit der Instruktionen von Übungen durch Schweizer Osteopath*innen. Zielsetzung: Diese Arbeit untersucht deshalb, welche Einstellung Deutschschweizer Osteopath*innen gegenüber der Vermittlung von Ratschlägen zu PA und Übungen als Teil der osteopathischen Konsultation haben. Ausserdem wird untersucht, wie Ratschläge und Übungen vermittelt werden. Methodik: Mit einem Fragebogen wurde eine quantitative Datenerhebung bei rund 300 Deutsch sprechende Osteopath*innen, zu ihrer Einstellung zum Thema PA und UEV in der osteopathischen Konsultation und deren Umsetzung erhoben. Resultate: Beantwortet haben den Fragebogen 55 Osteopath*innen. Die allgemeine Einstellung gegenüber der Vermittlung von Ratschlägen zu PA ist mit 75±13% (Mean ± SD) etwas höher als die allgemeine Einstellung gegenüber der UEV (63±11%). 63% der Osteopath*innen geben mehr als der Hälfte ihrer Patient*innen Ratschlägen für PA bei spezifischen Problemen mit, 53% mit Bezug auf das generelle Wohlbefinden. Etwas tiefer liegen die Werte bei der Übungsvermittlung, 47% der Osteopath*innen geben an Übungen bei spezifischen Problemen zu vermitteln, 35% für das generelle Wohlbefinden. Die verbale Instruktion ist die am häufigsten verwendete Instruktionsmethode, gefolgt von Demonstration durch den Osteopathen*in und der Ausführung des Patienten*in unter Aufsicht des Osteopathen*in. Selten bis nie geben die Befragten ein Handout, eine Empfehlung für Buch, App oder Website ab oder delegieren den Patienten*in zu einem Übungsspezialisten. Fazit: Deutschschweizer Osteopath*innen stehen der Übungsvermittlung in der osteopathischen Konsultation grundsätzlich positiv gegenüber, sie vermitteln dabei eher Ratschläge als konkrete Übungen.


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